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Ar.Mut – was wäre, wenn ich?

Projekt des Theaterkollektivs impAct mit Beteiligung von Fachpersonen und armutsbetroffenen Menschen

Ar Mut 2 klein
Bild: Perspektivenwechsel zum Thema Armut | © Theaterkollektiv impAct

«Ar.Mut – was wäre, wenn ich?» lädt Menschen durch einen Perspektivenwechsel dazu ein, Armut nicht als individuelles Versagen, sondern als gesellschaftliche Herausforderung zu verstehen. Das Projekt fördert den Dialog zum Thema und wirkt der Stigmatisierung von armutsbetroffenen Menschen entgegen. Es bindet ihre Expertise respektvoll ein und zeigt, wie Kunst und Soziales gemeinsam zu mehr Verständnis, Teilhabe und Chancengleichheit beitragen können.

Das Projekt des Berner Theaterkollektivs impAct wurde mit Caritas Bern, Verein Surprise, ATD Vierte Welt und Expert*innen mit Armutserfahrung entwickelt. Es lädt nicht-armutsbetroffene Erwachsene zu einem Perspektivenwechsel ein: Wie wäre es, selbst von Armut betroffen zu sein?

Die erste Phase des Spiels erleben die Teilnehmenden individuell zu Hause. Eine interaktive Geschichte lädt sie dazu ein, ihre eigenen Privilegien zu reflektieren. Im Verlauf der Handlung setzen sie sich mit Fragen auseinander, die für ein Leben in Armut prägend sind: Wie pflege ich meine Freundschaften? Wie gehe ich mit unerwarteten Kosten um? Wie fühlt es sich an, in der Schweiz Sozialhilfe zu beantragen?

In der zweiten Phase wird das Gedankenspiel sinnlich erfahrbar. Die Teilnehmenden erkunden in Kleingruppen eine Stadtwohnung im Bern, die den Alltag unter der Armutsgrenze widerspiegelt: Was, wenn das meine Wohnung wäre? Den Abschluss bildet ein moderiertes Gespräch, in dem das Publikum über die im Spiel gemachten Erfahrungen in Austausch kommen kann.

«Ar.Mut» ist ein Versuch, ein komplexes Thema zugänglich zu machen. Die Teilnehmenden nähern sich spielerisch einer ihnen fremden Lebensrealität an. Dabei setzen sie sich mit den eigenen Privilegien und Vorurteilen sowie systemischen Hürden auseinander. Im Spiel wird die Bedeutung von sozialer Gerechtigkeit emotional erfahrbar. Das Projekt wirkt so der Stigmatisierung von armutsbetroffenen Menschen entgegen und stärkt Verständnis und Empathie.

Organisation/Firma

Theaterkollektiv impAct

Webseite

www.ar-mut.ch

Thema

Soziales

Adresse

Jolimontstrasse 14

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