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Rehhag - Naturschutz statt Bauschutt
Wie der Verein "Bern bleibt grün" ein städtisches Biotop von nationaler Bedeutung rettete
Ziel des Projektes ist (bzw. war) die Bewahrung eines einmaligen Biodiversitäts-Hotspots im Westen Berns, der ehemaligen Tongrube Rehhag in Bümpliz.
2014 sprach sich die Mitgliederversammlung unseres Vereins dafür aus, die Grube und ihre Artenvielfalt zu schützen. Während die Landschaft ringsum der Grube zu einem immer intensiver genutzten Agrar- und Siedlungsraum umgestaltet wurde, entwickelte sich die 10 Hektar umfassende Tongrube im Westen Berns zunehmend zu einem Ersatzlebensraum für Tiere und Pflanzen (z.B. Gelbbauch-Unke), die nur in solchen speziellen Biotopen überleben können.
Die Bemühungen um den Schutz der Grube richtete sich vor allem gegen das Vorhaben, sie mit einer Million Kubikmeter Abfall (Aushub, Inertstoffen) zuzudecken. Ein kleinerer Teil der Fläche sollte als Naturschutzgebiet neu erstellt werden, was den aktuell vorhandenen Populationen kaum eine Hilfe wäre. Nach jahrelangen juristischen Zankereien gelang es unserem Verein im August 2025, die Rehhaggrube definitiv als Amphibienlaichgebiet nationaler Bedeutung zu inventarisieren und somit als einzigartiger Biodiversitäts-Hotspot auf dem Stadtgebiet Bern zu erhalten.
Damit bezieht sich das Projekt insbesondere auf SDG 15, das sich dem Erhalt und Schutz der Biodiversität in Landökosystemen widmet. Als Beispiel für die Relevanz von lokal verankerten NGOS und als vielfältiger Grünraum in unmittelbare Nähe zur Stadt Bern, trägt der Erhalt der Rehhaggrube auch dem SDG 11 (nachhaltige Siedlungen) bei.
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